Regionaler
Planungsverband
Regensburg (11)

Aktuell

Aktuelle Mitteilungen  

19.04.2016 26. Verbandsversammlung in Neumarkt i.d.OPf.

Vorab aus dem Protokoll:
Für Region Regensburg einschlägig wird die Trassierung des Ersatzneubaus der bestehenden 220 kV Leitung Raitersaich - Ludersheim - Sittling - Altheim, die auf 380 kV verstärkt werden soll (BBPlG-Vorhaben Nr. 41); diese Maßnahme betrifft den gesamten westlichen Randbereich der Region Regensburg von Postbauer-Heng bis Rohr i. NB.
(Übersicht gem. Bundesnetzagentur)

April 2015 86. Sitzung des Planungsausschusses im Landratsamt Neumarkt i.d.OPf.

In der ersten Sitzung des Planungsausschusses im Landratsamt Neumarkt unter Leitung des Verbandsvorsitzenden Landrat Willibald Gailler dankte dieser dem bisherigen Geschäftsführer im Landratsamt Regensburg, Regierungsrat Hans Prechtl, sowie den Mitarbeiterinnen Frau Helena Ott und Frau Elisabeth Geißl für ihre langjährige, hervorragende Arbeit. Herr Prechtl gab einen Rückblick auf teils bewegte Zeiten. Ab April werden die Geschäfte des Verbandes von Neumarkt aus geführt.

Neben dem Auftrag zur Fortführung der Regionalplanfortschreibung zur Windkraftnutzung an den Regionsbeauftragten im gesamten Regionsgebiet über den besonders und daher prioritär betroffenen Landkreis Neumarkt hinaus befasste sich der Planungsausschuss insbesondere mit der weiteren Untergliederung der kassenärztlichen Planungsbereiche vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und Daseinsvorsorge. Auf der Grundlage des bestehenden Vorschlags wird die Möglichkeit zur Stellungnahme unter nochmaliger Rückkopplung mit den Landkreisen der Region genutzt. Die Gesamtanpassung des Regionalplans an das Landesentwicklungsprogramm 2013 soll abschnittsweise unter Einbindung der Fachstellen vorgenommen werden, wobei für das LEP selbst gemäß Landtagsbeschluss noch gewisse Änderungen zu erwarten sind. Zur vorrangigen Fortschreibung des Abschnitts Massenrohstoffe in Kapitel Gewinnung und Sicherung von Bodenschätzen sind die umfangreichen Fachbeiträge noch in Erarbeitung.

April 2015 Wechsel des Sitzes und der Anschrift des Regionalen Planungsverbandes

Seit April 2015 liegt die Geschäftsführung in der Hand von Michael Gottschalk, Büroleiter von Landrat und Verbandsvorsitzendem Willibald Gailler, in Neumarkt i.d.OPf. unter Mitarbeit von Maria Lehmeyer in der Geschäftsstelle (siehe Kontakt).

Die Anschrift des Planungsverbandes lautet somit wie folgt:
Regionaler Planungsverband
Postfach 1405
92304 Neumarkt i.d.OPf.

Dez. 2014 25. Verbandsversammlung mit Neuwahlen
  • Landrat Willibald Gailler zum Verbandsvorsitzenden gewählt
  • Staatssekretär Albert Füracker (MdL):
    Mit der Heimatstrategie keine zwei Geschwindigkeiten zwischen Stadt und Land

Der Regionale Planungsverband Regensburg hat sich nach den Kommunalwahlen neu konstituiert; gewählt wurden:

  • Verbandsvorsitzender: Landrat Willibald Gailler, Neumarkt i.d.OPf.
  • 1. Stellvertreter: LR Dr. Hubert Faltermeier, Kelheim
  • Weitere Stellvertreter:
    • LR'in Tanja Schweiger, Regensburg
    • LR Franz Löffler, Cham
    • OB Joachim Wolbergs, Regensburg

Der bisherige Verbandsvorsitzende, LR a.D. Herbert Mirbeth, wurde nach seinem engagiert gehaltenen Rückblick mit anerkennendem Applaus verabschiedet.

Der Verbandsvorsitz wechselt nach dem eindeutigen Votum zum Landrat des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. Der neue Verbandsvorsitzende sichert zu, auch das Seine zu tun, um die gesamte Region, die in den vergangenen 30 Jahren um über 110. 000 Einwohner auf 674.000 Einwohner gewachsen ist und zwischenzeitlich absolute positive Spitzenplätze in verschiedener Hinsicht belegt, auch unter neuen Herausforderungen erfolgreich und zukunftssicher weiterzuentwickeln.

In den Regionalplan sollen die Leitsätze der Landesentwicklung zügig umgesetzt werden. Die Verbandsversammlung beschäftigte sich außerdem mit Folgerungen aus der Änderung der Bayerischen Bauordnung zur Steuerung der Windkraftnutzung, die dem neu besetzten Planungsausschuss im ersten Quartal 2015 zur weiteren Beratung vorgelegt werden. Die den Regionalplan betreffenden Präsentationen zu Vorüberlegungen und mögliche Konsequenzen lagen der Verbandversammlung u.a. zu folgenden Themen vor:


Geschäftsführer Hans Prechtl konnte wieder einen schulden- und umlagenfreien Doppelhaushalt vorlegen.

Sept. 2013 Zentrale Orte der Grundversorgung

Mit Inkrafttreten des Landesentwicklungsprogramms (LEP) 2013 werden die Zentralen Orte der Grundversorgung unter der Bezeichnung Grundzentren zusammengefasst. Die Festlegungen erfolgen weiterhin in den Regionalplänen. Die im Regionalplan bislang festgesetzten Kleinzentren, Unterzentren und Siedlungsschwerpunkte sind bis auf Weiteres gleichgestellt.

Entsprechend der Maßgabe des Bayerischen Landtags zum LEP 2013 wird durch das StMFLH, bei dem nun die Landesplanung ressortiert, ein Gutachten zur Weiterentwicklung des Zentrale-Orte-Konzeptes und zu Einstufungen der höherrangigen Zentralen Orte im Zentrale-Orte-System in Auftrag gegeben. Daran anschließend können aufgrund der engen Verzahnung mit der Ebene der Grundversorgung die methodisch-konzeptionellen Erkenntnisse für eine zukunftsorientierte Anpassung des Regionalplans genutzt werden.

August 2013 Fortschreibung Regionalplan, Kapitel Energieversorgung, Teilabschnitt Windkraft

Der Regionale Planungsverband Regensburg hat beschlossen, den Regionalplan in Kapitel B X "Energieversorgung" mit dem neuen sachlichen Teilabschnitt B X 1.2 "Windkraft" fortzuschreiben. Mit Inkrafttreten des neuen Landesentwicklungsprogramms (LEP) zum 01.09.2013 ist im Rahmen des Aus- und Umbaus der Energieversorgung die Festlegung von Vorranggebieten für die Windkraftnutzung Pflichtaufgabe der Regionalplanung.

Die Änderung des Regionalplans erfolgt in einem ersten räumlichen Teilabschnitt für den Landkreis Neumarkt i.d.OPf., in dem ein besonders dringender Ordnungs- und Lenkungsbedarf bei der Windkraftnutzung besteht. Hierzu wurde gemäß Beschluss des Planungsausschusses vom 22.07.2013 das Anhörungsverfahren eingeleitet.

Bis einschließlich 20.10.2013 besteht für jedermann die Möglichkeit zum Änderungsentwurf eine Stellungnahme abzugeben (Fristverlängerung zur Abgabe von Stellungnahmen bis 31.12.2013).

Die Unterlagen zum Änderungsentwurf des Regionalplans (Stand Juli 2013) sind hier abrufbar.

Für den angrenzenden regionalen Teilraum (Landkreis Kelheim, Landkreis sowie kreisfreie Stadt Regensburg) ist das frühzeitige Scoping zu den umweltrelevanten Belangen mit Fachstellen auf Behördenebene eingeleitet.

Juli 2012 Bayerisches Landesplanungsgesetz 2012

Die Raumordnung fällt seit der Föderalismusreform I (September 2006) in den Bereich der konkurrierenden Gesetzgebung (Art. 74 Abs. 1 Nr. 31 GG). Der Bund hat von seiner Gesetzgebungszuständigkeit mit dem Raumordnungsgesetz (ROG) vom 22. Dezember 2008 Gebrauch gemacht.

Nach Art. 72 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GG können die Länder durch Gesetz hiervon abweichende Regelungen treffen. Auf dieser Grundlage hat Bayern das Bayerische Landesplanungsgesetz (BayLplG) vom 25. Juni 2012 (GVBl S. 254) als "Vollgesetz" erlassen, das das ROG zum 1. Juli 2012 weitestgehend ersetzt.

Mai 2012 Handreichung Windkraft

Der Verbandsvorsitzende betonte bei einer Auftaktveranstaltung zur Energiewende, dass der ländliche Raum in Deutschland mit seinen Kommunen und Regionen der Schrittmacher zur Umsetzung der Energiewende sein wird. Der Regionalplanung wird in einer Scharnierfunktion zwischen kommunalen und landespolitischen Zielsetzungen eine zunehmende Bedeutung zukommen. Der Regionale Planungsverband hat seinen Verbandsmitgliedern eine Grundlageninformation als Handreichung zur Verfügung gestellt.

01.02.2012 Regionalplankarten neu eingestellt

Ab sofort sind die Regionalplankarten Karte 2 "Siedlung und Versorgung" sowie Karte 3 "Landschaft und Erholung" auf einer aktuellen digitalen Grundkarte in überarbeiteter Form verfügbar (siehe Regionalplan - Zielkarten).

Es bleibt zu beachten, dass die rechtsverbindliche Fassung im Masstab 1:100.000 den Änderungsverordnungen der jeweiligen Bekanntmachung in den Regierungsamtsblättern zu entnehmen ist. Hingewiesen werden darf auch auf die erweiterten digitalen Nutzungsmöglichkeiten zusammen mit dem sog. Bürger-Raumordnungskataster über RIS view online des Rauminformationssystems Bayern.

Juni 2011 KlimaMORO - Abschluss des Modellvorhabens der Raumordnung zum Klimawandel

Projektpartner: Landkreis Neumarkt i.d.OPf.

Weiteres siehe unter www.klimaanpassung-landkreis-neumarkt.de

Mai 2011 Verbindlicherklärungen der Dritten und Vierten Verordnung zur Änderung des Regionalplans

Die Regierung der Oberpfalz hat mit Bescheid vom 3.5.2011 die Dritte und Vierte Verordnung des Regionalplans für verbindlich erklärt. Der Verbandsvorsitzende hat zwischenzeitlich die Ausfertigungsexemplare unterzeichnet und die Bekanntmachung in den Regierungsamtsblättern der Oberpfalz und von Niederbayern veranlasst.

Die Dritte Verordnung vom 18.05.2011 beinhaltet die Teilfortschreibung Gewinnung und Sicherung von Bodenschätzen. Die Verordnung zur Änderung des Regionalplans finden Sie hier zusammen mit Tekturkarte sowie Änderung der Begründung einschließlich nachrichtlicher Wiedergabe des Regionalplanabschnittes B IV 2.1 Gewinnung und Sicherung von Bodenschätzen mit eingearbeiteten Änderungen.

Die Vierte Verordnung vom 19.05.2011 beinhaltet die Anpassungsfortschreibung des überfachlichen Teils A an das LEP 2006 einschließlich Präambel. Zusammen mit der als Zweite Verordnung vom 26.01.2011 in Kraft getretenen Fortschreibung des Kapitels A III Zentrale Orte und Siedlungsschwerpunkte ist nun der gesamte Teil A des Regionalplans neu gefasst. Die Karte Raumstruktur und die Begründungskarte sind unter der Rubrik Regionalplan eingestellt.

Januar 2011 83. Sitzung des Planungsausschusses

Beschlossen hat der Planungsausschuss in der 83. Sitzung am 6.12.2010 insbesondere, dass die Verbindlicherklärung zu den Regionalplanfortschreibungen vom Verbandvorsitzenden beantragt wird zum:

  • Überfachlichen Teils A
  • Teilabschnittes B IV 2 Gewinnung und Sicherung von Bodenschätzen
  • Beitrittsbeschluss zur Änderung des Kapitels A III Zentrale Orte mit gleichzeitiger Beantragung einer erneuten Überprüfung nach aktuellen Entwicklungen (zwischenzeitlich so erfolgt).

Februar 2010

Modellvorhaben Raumentwicklungsstrategien zum Klimawandel


Mit dem Landkreis Neumarkt i.d.OPf. nimmt die Region Regensburg eine Vorreiterrolle bei den Forschungsschwerpunkten zur planerischen Vorsorge gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels ein. Der westlichste Landkreis ist seit Juni 2009 eine von acht Regionen eines Modellvorhabens der Raumordnung ("KlimaMORO" ), die das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zur Erforschung und Erprobung neuer Raumentwicklungsstrategien für den Klimawandel ausgewählt hat.


Im Blickpunkt des raumordnerischen Modellvorhabens stehen

  • die Erarbeitung von Vorschlägen zur Weiterentwicklung des raumordnerischen Instrumentariums und
  • die Stärkung der Position der Regionalplanung in regionalen Netzwerken (Regional Governances)
Dazu zählt die Weiterentwicklung regionalplanerischer Instrumente im Zusammenspiel mit den fachplanerischen Instrumenten, sowohl im Hinblick auf vorhandene Instrumente (Regionalpläne) als auch in Richtung weitergehender Mittel (z.B. teilregionale Zielvereinbarungen) und der Fortschreibung der Regionalpläne.

Auf Ebene des Landkreises Neumarkt ist erstes Ziel die querschnittsorientierte Bewusstseinsbildung und Aktivierung der Akteure sowie eine breite Information und Beteiligung der Öffentlichkeit. Hierzu wurden unter Beteiligung relevanter Akteure drei Themen- und Workshopgruppen gebildet:
- Siedlungs- und Infrastruktur, Bauwesen, Gesundheit
- Energien
- Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Tourismus


Als Ansprechpartner und Projektkoordinator der Modellregion fungiert Herr Walter Egelseer (Landratsamt Neumarkt i.d.OPf.), die Regionale Forschungsassistenz liegt bei Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christian Jacoby, Institut für Verkehrswesen und Raumplanung der Universität der Bundeswehr München. Über die Mitwirkung des Regionsbeauftragten in der Lenkungsgruppe wird der direkte Bezug zur Regionalplanung hergestellt .Weiteres unter www.klimaanpassung-landkreis-neumarkt.de


Unter gleicher lokaler Forschungsassistenz konnte sich das Oberzentrum Regensburg erfolgreich um ein Modellvorhaben des "ExWoSt-Forschungsfeldes für Urbane Strategien zum Klimawandel" bewerben, das insbesondere stadtregionale Strategien zur Klimaanpassung in der Flächennutzungsplanung sowie im UNESCO-Welterbe umsetzungsorientiert erarbeiten soll. Synergieeffekte für die regionale Ebene sind von beiden Modellvorhaben zu erwarten.



November 2009

Anhörungsverfahren zur Änderung des Regionalplans in B IV 2.1 "Teilfortschreibung Bodenschätze" mit Öffentlichkeitsbeteiligung gem. Art. 13 BayLplG


Gegenstand der Teilfortschreibung B IV 2.1 des Regionalplans Region Regensburg sind Änderungen einiger bestehender Rohstoffvorranggebiete im Landkreis Neumarkt i.d.OPf. und im Landkreis Kelheim, die durch aktuelle Entwicklungen veranlasst sind. Betroffen sind Gebietserweiterungen im Markt Lauterhofen, in der Gemeinde Pilsach und der Stadt Velburg, Gebietsreduzierungen im Markt Bad Abbach und Painten, ferner eine Gebietsaufhebung in der Gemeinde Pösing (Landkreis Cham). Eine Neuformulierung der Ziele erfolgt in Anpassung an das BayLPlG 2005. Die Einbeziehung der Öffentlichkeit erfolgt mit Bekanntmachung in den Amtsblättern der Regierungen der Oberpfalz und von Niederbayern durch Einstellung der Unterlagen in das Internet und Auslegung bei der jeweiligen Höheren Landesplanungsbehörde zu den angegebenen Zeiten. Änderungsunterlagen sowie weitere Informationen siehe unter Regionalplan / Laufende Fortschreibungen.


15.12.2008

23. Verbandsversammlung des Regionalen Planungsverbandes Regensburg in Barbing


Landrat Mirbeth wurde als Vorsitzender des 665.900 Einwohner zählenden Verbandes bei der Verbandsversammlung in Barbing für weitere drei Jahre bestätigt, ebenso die bisherigen Stellvertreter. In seinem Rechenschaftsbericht forderte der Verbandsvorsitzende in Richtung des Wirtschaftsministeriums, den Focus nicht nur auf die Metropolregionen und die großen Verdichtungsräume zu legen. Gerade auch angesichts der demographischen Entwicklung müsse das Vorrang- und Vorhalteprinzip beibehalten werden, wodurch strukturschwache ländliche Gebiete besonders unterstützt werden sollen. Dies könne etwa bei staatlichen Investitionen zu Gunsten ländlicher Räume zum Tragen kommen. Ein leidenschaftliches Plädoyer gab Mirbeth für leistungsfähige Internetzugänge im ländlichen Raum. Der breitbandige Internetzugang muss eine Universaldienstleistung wie der flächendeckende Telefonanschluss und der Zustelldienst der Post werden. Solange DSL einem gewinnorientierten Markt überlassen bleibt, werden wir in den dünnbesiedelten Räumen nicht weiterkommen, schließt Mirbeth seine Forderung an den Bund ab.


Regierungspräsidentin Brigitta Brunner beleuchtete in Ihrem Vortrag mit PowerPoint-Präsentation die demographische Entwicklung in der Oberpfalz und die damit verbundenen Herausforderungen für die Landkreise und Gemeinden. Die Bevölkerungszahlen würden mittel- bis langfristig zurückgehen. Derzeit werden vom Statistischen Landesamt kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnungen bis zum Jahr 2026 erstellt. Den Gemeinden, die sich darum beworben haben, werden die Ergebnisse voraussichtlich bis zum Frühjahr 2009 zur Verfügung stehen.


Die 6. Änderung des Regionalplans (Hochwasserschutz) wird am 01. Januar 2009 rechtsverbindlich. Damit gibt es keine Flutpolder im östlichen Landkreis Regensburg. Die Aufsichtsbehörden haben die Fortschreibung des Regionalplans, in deren Verlauf diese ursprünglich zur Diskussion gestellten Gebiete wieder herausgenommen wurden, genehmigt.


April 2008

Siebte Änderung des Regionalplans - A III Zentrale Orte und Siedlungsschwerpunkte -
Der Planungsausschuss des Regionalen Planungsverbandes hat in der Sitzung am 9. April 2008 die vorbereitenden Schritte zur Verbindlicherklärung der Änderungen im Regionalplan Kapitel A III "Zentrale Orte und Siedlungsschwerpunkte" beschlossen.

Wesentlicher Gegenstand sind die Neuausweisungen der Gemeinde Deining als Kleinzentrum sowie des Marktes Bad Abbach, des Marktes Langquaid und des Marktes Postbauer-Heng als Unterzentren, ferner von Siedlungsschwerpunkten als neuer Form zentraler Orte der Grundversorgung oder auch der qualifizierten Grundversorgung im Stadtumland des Verdichtungsraumes Regensburg.

Die Einbeziehung der Öffentlichkeit erfolgt durch die Einstellung in das Internet, die Auslegung bei den Höheren Landesplanungsbehörden und die Bekanntmachungen über das Amtsblatt der Regierungen der Oberpfalz und von Niederbayern.
Weitere Informationen unter Regionalplan/Fortschreibung.

Januar 2007

Entwicklungskonzept weiteres Umland Flughafen München

Die Region Regensburg ist mit dem Landkreis Kelheim, Stadt- und Umland Regensburg sowie dem südlichen Landkreis Teil eines am 22. Januar 2007 vorgestellten Gutachtens. Ziel ist, die bestehenden Entwicklungsimpulse des Flughafens München als der zentralen Infrastruktureinrichtung der Metropolregion verstärkt in Richtung Ostbayern und im vom Flughafen weiter entfernten ländlichen Raum zu nutzen.

Es werden ökonomisch attraktive Siedlungs- und Wirtschaftentwicklungen, deren verkehrsmäßige Erschließung sowie deren ökologisch verträgliche Einbettung aufgezeigt. Maßnahmenvorschläge in den Handlungsfeldern "Koordination", "Infrastruktur" und "Marketing" geben interessante Hinweise. Bereits die erste Änderung des Regionalplans (beschlossen 1992) hatte Entwicklungen und Chancen durch den 1993 eröffneten neuen Flughafens München aufgegriffen und diente den Gutachtern als eine wichtige Basis. Der Regionale Planungsverband wird die vorgestellte Untersuchung zur Abstützung und Weiterentwicklung seiner bisherigen Ziele genauer auswerten.
 

Dezember 2006

Teilraumgutachten Stadt-Umland Regensburg vorgestellt

Ziel des Teilraumgutachtens war es, für den Stadt- und Umlandbereich Regensburg Empfehlungen zur zukunftsweisenden und interkommunal abgestimmten Entwicklung der Fachbereiche Natur/Landschaft, Siedlungswesen, Wirtschaft und Einzelhandel zu erarbeiten. Dabei wurde dem Aspekt der interkommunalen Zusammenarbeit von Anfang an besonderes Gewicht eingeräumt. Dies findet Niederschlag in den gutachterlich formulierten Leitlinien und Projektvorschlägen.

Das Teilraumgutachten ergänzt damit fachlich und räumlich die parallel erarbeitete Verkehrsuntersuchung Großraum Regensburg sowie das Strategie- und Handlungskonzept für den äußeren Landkreis Regensburg.
 

13.07.2006

Regensburg Stadt des UNESCO-Welterbes

Das Weltkulturerbe-Komitee der Unesco hat für Regensburg entschieden:
Das heutige Oberzentrum der Region Regensburg wurde vor fast 2000 Jahren als Römerkastell gegründet und gilt als besterhaltene mittelalterliche Großstadt Mitteleuropas mit rund 1400 Einzeldenkmälern. Im frühen Mittelalter machten Bayerns Herzöge Regensburg zur ersten bayerischen Hauptstadt, lange bevor sich München aufschwang. In der Folgezeit wurde in der mittelalterlichen Handelsmetropole eine Vielzahl von Kaufmannsburgen und Geschlechtertürmen errichtet.

Regensburg ist nun das 32. deutsche Denkmal, das den begehrten Welterbe-Titel tragen darf. Der Limes als weiteres Weltkulturerbe nimmt in der Region Regensburg von Eining, Landkreis Kelheim, ausgehend seinen Verlauf nach Westen. Für die Region Regensburg bedeuten die Prädikate einen weiteren Attraktivitätsgewinn als zukunftsstarke Region auf historischem Boden.
 

24.11.2005

Ländlicher Raum darf nicht abgehängt werden

Warnende Worte in Richtung Staatsregierung fielen bei der Verbandsversammlung des Regionalen Planungsverbandes Regensburg in der Rathausgaststätte in Barbing. Anlass ist die derzeit laufende Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms, das die „besondere Bedeutung“ der europäischen Metropolregionen, wie München und Nürnberg, hervorhebt. Zahlreiche Sprecher, unter ihnen die Landräte Mirbeth und Zellner sowie Oberbürgermeister Schaidinger, warnten davor, dass bei einem weiteren Ausbau der Metropolregionen der ländliche Raum auf der Strecke bleiben könnte.

08.07.2005 Aus der 80. Sitzung des Planungsausschusses:

Verkehrsgespräch
Der Regionale Planungsverband Regensburg, dessen 119 Kommunen und vier Landkreise über 660.000 Einwohner vertreten, sowie die Teilnehmer des Verkehrsgesprächs fordern mit Nachdruck alle maßgeblichen Entscheidungsträger und Stellen auf, angesichts der zentralen Lage, in die Ostbayern und dessen Verkehrsinfrastruktur durch die EU-Osterweiterung gerückt ist
  • auf die Aufnahme der direkten Bahnverbindung zwischen München – Landshut - Regensburg - Furth i.Wald – Prag in die Bedarfsplanung und in das Transeuropäische Verkehrsnetz (TEN) sowie
  • auf die rasche Ertüchtigung dieser Bahnstrecke zu einer leistungsfähigen internationalen Verbindung unter Direktanbindung an den Flughafen München über die Marzlinger Spange
hinzuwirken und die notwendigen Vorarbeiten baldmöglichst fertig zu stellen.
 
28.04.2005 Aus der 79. Sitzung des Planungsausschusses:

Verkehrsgespräch
Die Regionalen Planungsverbände mit ihrer „Scharnierfunktion“ zwischen Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung sind gestärkt aus der Reformdiskussion hervorgegangen. Diese Feststellung traf Landrat Herbert Mirbeth in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Planungsausschusses der Region 11, die mit insgesamt 118 Gemeinden und einer Bevölkerungszahl von über 660.000 Einwohnern die größte Region im ostbayerischen Raum darstellt. Gerade deshalb will sich der Regionale Planungsverband im Juli mit Präsident Esser von der Industrie- und Handelskammer zu einem Verkehrsgespräch treffen, denn, so Mirbeth, die Verkehrsprobleme sind nicht zuletzt durch die EU-Osterweiterung „für unseren Raum die große Herausforderung“.

Regionalplan-Fortschreibung Hochwasservorsorge
Die Überschwemmungsgebiete in den Talräumen der Region, insbesondere von Donau, Altmühl, Großer Laaber, Naab und Regen, sollen für den Hochwasserabfluss und als Rückhalteräume freigehalten werden. Die beabsichtigten Vorranggebiete werden in einer Karte erfasst und allen Gemeinden zur Stellungnahme zugeleitet.

Regionalplan-Fortschreibung Windenergie eingestellt
Auf die Ausweisung von Vorrangflächen für die Windenergie im Regionalplan wird verzichtet. Bislang existierte für das Regionsgebiet der Entwurf einer Regionalplanfortschreibung, der sich auch bewährt hatte.  Künftig bleibt die Errichtung von Windrädern einer baurechtlichen Genehmigung oder einem Raumordnungsverfahren vorbehalten. Die Gemeinden haben damit, so Landrat Mirbeth, ein größeres Mitspracherecht und die Möglichkeit, auf Standorte Einfluss zu nehmen. Der Planungsverband macht hierzu keine Vorgaben, weder im Hinblick auf geeignete Strandorte, noch im Hinblick auf Verbotszonen.
 
Mitte 2004 Die Region Regensburg liegt bei der Abschätzung der regionalen Wachstumsaussichten für 2010 im Spitzentrio der 97 Raumordnungsregionen in der Bundesrepublik Deutschland.  
In Zusammenhang mit der Raumordnungsprognose 2020 des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Prognose der Arbeitsplätze und deren regionaler Anteile bis 2010 erstellt worden, also für einen relativ gesicherten mittelfristigen Prognosezeitraum. Danach bilden die einander benachbarten Regionen Regensburg, Landshut und Ingolstadt mit vorausgeschätzten Anteilsgewinnen von 6,0 bis 7,9% die drei dynamischsten Regionen. Nach Aussage der Gutachter „wird insbesondere für den Raum von München bis Regensburg und Landshut ein besonderes Wachstum erwartet“ (Näheres BBR (Hrsg.): Informationen zur Raumentwicklung 3/4.2004 www.bbr.bund.de).
April  2004 Durch ein neues Entwicklungskonzept der Staatsregierung sollen Teile Ostbayerns weiter gestärkt werden, die über ausbaufähige Verflechtungsansätze zum Flughafenraum München verfügen und das unmittelbare Flughafenumfeld von einem überzogenen Entwicklungsdruck entlastet können. Aus dem gesamten Untersuchungsraum zwischen den Autobahnachsen A 93, A 92 und A 94 bis zur Donau werden Schwerpunkträume mit Impulspotenzial abgegrenzt, an denen auch die Region Regensburg Anteil haben wird. 
 
Februar 2004 Auf Initiative des Landkreises Regensburg und der Stadt Regensburg sowie ihrer angrenzenden Umlandgemeinden erarbeitet ein Gutachterteam um Prof. Dr. Schmude von der Universität Regensburg ein Entwicklungskonzept für den Stadt-Umland-Bereich Regensburg. Entsprechend dem einschlägigen Regionalplanziel sollen Grundlagen für eine verstärkte interkommunale Kooperation geschaffen und von Expertenseite dazu die notwendigen Handlungsempfehlungen sowie Projektvorschläge gemacht werden. 
 
21.11.2003 Der Vorsitzende des Regionalen Planungsverbands, Landrat Herbert Mirbeth, vereinbart in einer informellen Besprechung mit den Nachbarregionen Oberpfalz-Nord, Ingolstadt und Donau-Wald zur künftigen Ausweisung von Vorranggebieten für Hochwasserabfluss und -rückhalt in den Regionalplänen eine intensive Abstimmung und Kooperation zwischen den vier Verbänden.
14.10.2003 Der Aufgabenbereich Landesentwicklung, deren Ziele die 18 Regionalen Planungsverbände für die einzelnen Regionen Bayerns konkretisieren, geht in die Ressortzuständigkeit des Bayer. Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (StMWIVT) über, das zugleich neue Oberste Landesplanungsbehörde wird.
15.05.2003 Der Regionale Planungsverband präsentiert sich ab sofort auch im Internet (www.region-regensburg.de)

Sitzungen:

02.08.2018 28. Verbandsversammlung des Regionalen Planungsverbandes in Neumarkt i.d.OPf.
88. Sitzung des Planungsausschusses in Neumarkt i.d.OPf.
14.07.2017 27. Verbandsversammlung des Regionalen Planungsverbandes in Neumarkt i.d.OPf.
87. Sitzung des Planungsausschusses in Neumarkt i.d.OPf.
19.04.2016 26. Verbandsversammlung des Regionalen Planungsverbandes in Neumarkt i.d.OPf. (Landratsamt)
  12.12.2014 25. Verbandsversammlung des Regionalen Planungsverbandes
Ort: Konferenzraum der Jahnhalle in 93128 Regenstauf
Beginn: 9 Uhr
Gastreferent: MdL Albert Füracker, Staatssekretär der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat
Die vollständige Einladung können Sie hier abrufen.
  27.03.2015 86. Sitzung des Planungsausschusses im Landratsamt Neumarkt i.d.OPf., Nürnberger Str. 1,
Beginn 10 Uhr Tagesordnung (Kurzfassung):
  • Steuerung der Windkraftnutzung - Aktuelle rechtliche Situation, Sachstand der Regionalplanfortschreibung und weiteres Vorgehen in der Region Regensburg
  • Anpassung des Regionalplans an das LEP 2013 - weiteres Vorgehen
  • Aktuelle Beteiligung zum Kassenärztlichen Bedarfsplan
  • Wechsel der Geschäftsstelle
  • ggf. Verschiedenes

 

 


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